Heimatmuseum Niemes und Prachatitz

Geprägt durch wechselseitige historische Ereignisse u. a. als erster bayerischer Universitätsstandort (1472), 30jähriger Krieg (Gustav Adolf), als Festungsstadt, Garnisonsstadt und in der Neuzeit als wichtiger Industriestandort in Bayern.
Im Laufe der Zeit kamen immer wieder neue Bevölkerungsgruppen nach Ingolstadt. So auch nach Ende des 2. Weltkrieges, als die Stadt als Auffanglager für Vertriebene aus dem Osten diente.
Über ihr Leben in der alten Heimat (Sudetenland) kann man sich in einem nicht alltäglichen Heimatmuseum informieren.
Das Heimatmuseum Niemes und Prachatitz ist in dem ehemaligen Pedellhaus Hohe Schule untergebracht. Das Haus wurde um 1500 erbaut und diente dem jeweiligen Pedell der Hohen Schule (1472-1800 erste bayr. Landesuniversität), einem Schuldiener als Wohnstätte. Bis in das Jahr 1965 war es bewohnt. Das Haus wurde dann durch die Stadt Ingolstadt von Grund auf renoviert. Es gab verschiedene Nutzungskonzepte für das Gebäude bis es schließlich 1988 als Heimatmuseum Niemes und Prachatitz offiziell eröffnet wurde.
Am 09.07.1988 wurde der Museumsschlüssel in einem feierlichen Festakt an die beiden Heimatvereine übergeben.
In den Ausstellungsräumen kann sich der Besucher einen lebendigen Eindruck über die Geschichte und Leben der Niemeser und Prachatitzer sowie über das jeweilige Umland verschaffen. Zeitgleich erzählt es die 1200jährige Geschichte zwischen Bayern und Böhmen.
Auch werden wechselnde Sonderausstellungen in den mitteralterlichen Räumen gezeigt.
Das Museum wird vom Heimatkreis Niemes und Prachatitz e. V. ehrenamtlich betreut, das Gebäude selbst gehört der Stadt Ingolstadt und ist in die städtische Museumslandschaft integriert.
Öffnungszeiten: jeden 2. Sonntag im Monat von 14 - 16 Uhr
oder nach Tel. Vereinbarung
Telefon: +49 841 87129 oder +49 841 42025
Kontaktadresse: Heimatmuseum Niemes und Prachatitz
Hohe Schulstrasse 2B
D-85049 Ingolstadt
E-Mail: zaremu@kabelmail.de


